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Stimmen zum Buch:

Dies ist ein großes, in großer geistiger Unabhängigkeit geschriebenes Essay eines Autors, der an billigem Applaus und muffigem Zugehörigkeitsgefühl offenbar so fantastisch desinteressiert ist, wie es auf diesem Gebiet leider sehr, sehr selten geworden ist. Differenziert, gründlich – und kurz.“
Ronen Steinke, Süddeutsche Zeitung

„Mendel vertritt eine wohltuend differenzierte Position in einer aufgeregten Dauer-Diskussion. In der hitzigen deutschen Debatte über den Nahostkonflikt wirkt es bisweilen so, als habe man nur die Wahl zwischen Israel-Fanclub oder Palästina-Ultras. Meron Mendel zeigt, dass der Konflikt deutlich komplexer ist. Gerade das macht dieses Buch so lesenswert.“
NDR Kultur

„Meron Mendels jetzt erschienenes Buch ist ein analytischer Streifzug durch die deutsch-israelischen Beziehungen und hat zudem einen stark autobiographischen Einschlag. […] Seit mehr als zwei Jahrzehnten lebt Mendel nun in Deutschland; er verfolgt die Diskussionen über das Verhältnis der Deutschen zu Israel ebenso wie die antisemitischen Strömungen und Aufwallungen hierzulande.“
Günther Nonnenmacher, FAZ

„Mendel, das ist seine große Stärke, macht es sich dabei in seiner „Filterblase“ nie gemütlich, sondern stellt Gewissheiten und Glaubenssätze infrage, auch wenn ihm das erst einmal keinen Applaus verspricht. Und er zeigt in seinem Buch schlüssig, dass die hitzigen deutschen Israeldebatten meist vor allem um deutsche Befindlichkeiten kreisen.“
Alexander Jürgs, FAZ

„Als Meron Mendel vor 20 Jahren von Israel nach Deutschland kam, stellte er verwundert fest, wie unerbittlich über sein Geburtsland gestritten wurde. Mittlerweile ist der Pädagoge Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, seine Eindrücke hat er nun in einem Essay verarbeitet. Differenziert zeigt er, dass sich Antisemitismuskritik und Solidarität mit den Palästinensern nicht ausschließen müssen.“ Platz 1 in der Sachbuch-Bestenliste für April 2023

„Mendel zeigt immer die Tiefenströmung an. Er argumentiert insgesamt beispielhaft abgewogen, bedachtsam, unaufgeregt.“ Arno Orzessek, rbb.

„Als Pädagoge ist Mendel um eine vermittelnde Position bemüht, er will Brücken bauen zwischen den Kontrahenten. Zugleich wagt er sich auch an den Nahostkonflikt selbst und hinterfragt die festgefahrenen Bilder, die Israelis und Palästinenser sich voneinander machen. Ein ruhiges Buch, das um Ausgleich in hitzigen Debatten bemüht ist.“ Jurybegründung, Deutscher Sachbuchpreis.

Interviews zum Buch:

„Steht die Bundeswehr demnächst an der Klagemauer?“ Gespräch mit Jürgen Kaube und Sandra Kegel, FAZ

„Den meisten Deutschen geht es nicht um Israel.“ Gespräch mit Adrian Schulz, Tagesspiegel

„Über Israel und den Nahostkonflikt berichten.“ Gespräch mit Nadia Zaboura und Nils Minkmar, quoted. der Medienpodcast

„Israelkritik, Antisemitismus und Dialog.“ ttt

„Ich habe weder Lust auf Israels rechte Regierung noch auf die Hamas.“ dissens podcast

„Deutsche Israel-Politik.“ Blätter-Podcast

„Wir schauen auf Israel und sehen uns selbst.“ Gespräch mit Lisa Berins, FR.

„Historiker Meron Mendel über Israel, Palästina und Antisemitismus.“ Gespräch mit Tilo Jung, Jung & Naiv.

„Der Staat Israel. Gestern, heute und morgen.“ Gespräch mit Andreas Bönte, BR nachtlinie.